Passivhaus: Förderung und Zuschüsse

Eine Passivhaus-Förderung ergibt sich aus verschiedenen Angeboten, die teilweise von den Ländern, den Städten aber auch von Gemeinden und Stadtwerken angeboten werden.

Förderung

Bei einigen Angeboten bekommt man keinen Geldzuschuss, wie man eigentlich bei dem Begriff „Förderung“ denken sollte. So sind vor allem die Angebote der KfW zum Hausbau eigentlich keine Förderungen wie es die Eigenheimzulage war, sondern eher ein Rabatt auf einen Baukredit. Es werden nämlich die Kredite der KfW an Passivhausbauer nur mit einem niedrigeren Zinssatz vergeben. Wer aber für die Finanzierung des Hausbaus keinen Kredit in Anspruch nehmen will, bekommt hier auch nichts geschenkt. Wer aber ohnehin einen Baukredit für den Hausbau benötigt, findet hier natürlich eine günstige Möglichkeit.

Abgewickelt wird die Passivhaus-Förderung über das KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm. Um die Passivhaus „Förderung“ der KfW für einen Hausbau zu erhalten muß das geplante Passivhaus einen Jahres-Heizwärmebedarf von max. 15 kWh/m²/a und  einen Jahres-Primärenergiebedarf von max. 40 kWh/m²/a einhalten. Diese Werte sind im voraus mit dem Passivhaus Projektierungspaket (PHPP) zu berechnen.

Zuschüsse

Neben einer Förderung vom Hausbau selber lohnt es sich, nach Förderprogrammen z.B. für Heizkesseltausch der Stadtwerke oder Energieversorger  (bei Umbau eines bestehenden Hauses) oder nach Fördeprogrammen für Solarthermie zu suchen.

Auch gibt es neben Förderung des Hausbau immer wieder eine spezielle Förderung wie derzeit die Förderung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Die meisten Förderungen sind entweder zeitlich oder finanziell begrenzt. So war z.B. das ausgelaufene „100.000-Dächer-Solarprogramm“ schon weit vor zeitlichem Ablauf finanziell erschöpft, weil die Nachfrage für Fördergelder so groß war.